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Richtig eingesetzt, Kosten sparen, aber nicht Komfort ....

Leuchtmittelkunde

LED-Filamentlampen sind das Licht von morgen!
 

Filament-Lampen sind im Begriff, die LED-Beleuchtung noch einmal zu revolutionieren. Denn die Filament-Technologie eröffnet ganz neue Möglichkeiten, die äussere Bauform der LED-Lampe zu gestalten. Auch das Problem des Wärmemanagements lässt sich einfacher lösen als bisher und schafft so die Voraussetzung für die designorientierte Neugestaltung der LED-Lampen.

Das LED-Filament wird hergestellt, indem winzige LED-Chips hinterein-ander auf einem fadenartigen Substrat aufgereiht und dann mit einer Phosphatschicht umhüllt werden. So entsteht ein Gebilde, welches die optischen Eigenschaften ähnlich einer Glühwendel hat.
 
Mit dieser neuen Technologie ist es nun möglich, LED-Lampen mit einer dekorativen Leuchtcharakteristik zu bauen, die bislang nur den alten „Glühlampen“ vorbehalten war.

nächste Stufe Glühlampenverbot

Unter anderem werden diese Halogenreflektorlampen aus dem Hause Osram ab dem 1. September 2016 vom Markt genommen (Deutschland, aber CH wird folgen !!).

Energiesparen und Atmosphäre schaffen mit schönem Licht

 

Tipps für die richtige Lampenwahl im Haushalt

 

Noch nie war die Auswahl an Lichtquellen so groß wie heute. Früher, zu Zeiten der Glühlampe, orientierten sich Verbraucher einfach an der Watt-Angabe. Heute geben Lumen & Co. detailliert Auskunft über eine Lichtquelle. Die Brancheninitiative licht.de erklärt, worauf es beim Lampenkauf ankommt, und welche Lichtquelle für welchen Zweck geeignet ist. Übrigens: Die Lampe ist fachlich gesehen das Leuchtmittel, umgangssprachlich noch oft als Birne tituliert. Die Leuchte hingegen umgibt die Lampe und verteilt das Licht.

Energiesparlampen und LEDs gibt es mittlerweile in einer großen Typenvielfalt. Je nach Ausführung geben sie mittlerweile ein ähnlich angenehmes Licht wie die ehemalige Glühbirne. In puncto Energieverbrauch, Lebensdauer und Vielseitigkeit haben diese Lichtquellen ihre Vorgänger jedoch längst hinter sich gelassen.

Energiesparlampen, Leuchtstofflampen und LEDs müssen dem Recycling zugeführt werden, dazu bietet licht.de in Kooperation mit Lightcycle eine Ortssuche mit über 6.000 bundesweiten und kostenfreien Sammelstellen auf der Startseite an.

LED und Retrofit
LEDs sind inzwischen auch im Wohnraum angekommen und leuchten als einzelne Lampe, als Leuchte oder auch als flexible Lichtbänder etwa an Regalen oder Treppen. Aufgrund ihrer kleinen Bauform eignen sie sich ideal zum Einbau in Wände, Böden, Möbel und Vouten. Mit farbigem Licht setzen sie zudem auffallende Akzente. LEDs gibt es auch als Austauschvariante für herkömmliche Leuchten mit einem Sockel, die sogenannten Retrofits.

Halogen für tolle Farben
Das brillante Licht der Halogenlampen ist immer dann angesagt, wenn direktes, gerichtetes Licht gefragt ist – zum Beispiel in der Akzentbeleuchtung. Denn Halogenlampen haben eine exzellente Farbwiedergabe, insbesondere bei den Rottönen, und können so Bilder und Skulpturen ins perfekte Licht setzen. Aber auch in der Küche oder am Esstisch sorgt die gute Farbwiedergabe dafür, dass die natürlichen Lebensmittelfarben bestens zur Geltung kommen.

Lumen und Co.
Beim Kauf von Leuchtmitteln ist inzwischen nicht mehr Watt die maßgebliche Einheit, sondern Lumen (lm). Diese Angabe zeigt, wie hell eine Lampe leuchtet. Ein Beispiel: Eine Energiesparlampe mit 700 lm bietet so viel Lichtleistung wie beispielsweise eine traditionelle 60-Watt-Glühbirne

Außerdem ist die Lichtfarbe wichtig: Sie wird als Farbtemperatur in Kelvin (K) ausgezeichnet. Warmweißes, gemütliches Licht für den Wohnbereich erzeugen Lampen mit 2.700 K. Gutes Arbeitslicht liefern tageslichtweiße Lampen mit mehr als 5.300 K. Schließlich beschreibt die Farbwiedergabe (Ra), wie das Licht einer Lampe die natürlichen Farben in der Umgebung wiedergibt: Für Wohnräume sind Lichtquellen mit mindestens Ra 80 richtig.

Auf die Verpackungsangaben achten
Um ganz sicher zu gehen, ob man wirklich die richtige Lichtquelle gefunden hat, kommt der Käufer nicht daran vorbei, einen Blick auf die Verpackung zu werfen. Hier finden sich die kennzeichnungspflichtigen Angaben. Über die Energieeffizienz gibt das Energielabel Auskunft auf einer Skala von E bis A++. Außerdem finden sich hier weitere Informationen wie zum Quecksilbergehalt (Hg) in Milligramm (mg), zur Start- und Anlaufzeit sowie zur Dimmbarkeit. Auf den Internetseiten der Hersteller gibt es weiterführende Informationen zum Thema Dimmen und Kompatibilität.

..... oder fragen Sie ganz einfach uns !!

 

 

 

Die Beleuchtung unterstreicht die Eleganz der Architektur

Ein Gespräch: Ian Cartwright von Great Portland Estates, 2. Juli 2015

Der Immobilienmarkt für Bürogebäude ist kein einfaches Terrain, besonders wenn es sich um Mietimmobilien handelt. Büroimmobilien, die in die Jahre gekommen sind, droht allzu oft der Leerstand, weil sie den Anforderungen nicht mehr gerecht werden, die Unternehmen an Büroräume stellen. Oft lassen sich die Räume nicht flexibel nutzen, eine überalterte Gebäudetechnik erschwert das Arbeiten oder der ganze „Look“ ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Andererseits werden neue Bürotürme hochgezogen, bei denen man zurecht fragen kann, wo genau der Unterschied zu den alten liegt – gerade bei Immobilen, die für viele verschiedene Nutzer passen und trotzdem unterschiedlichen Ansprüchen und Bedürfnissen gerecht werden sollen – und das möglichst für eine Nutzungsdauer von mehr als zwanzig Jahren.

Wie man Immobilien, die nicht mehr up to date sind, für eine neue Mietergeneration fit macht, haben Great Portland Estates (GPE) mit ihrem „200 Gray’s Inn“ vorgeführt, einem Gebäude, das 1989 von Lord Norman Foster gebaut wurde. Gemeinsam mit dem Architekten Ian McArdle haben GPE den Bau von zeittypischen Einbauten befreit und die Architektur dahinter zum Vorschein gebracht. Wir haben mit Ian Cartwright, Projektmanager bei GPE, gesprochen, warum neben hellen, offenen Büros auch Duschen und Cafés auf der Wunschliste der Mieter stehen und wie viel Kontrolle über das Haus man in deren Hände legen sollte.

Warm oder kalt, welches Licht darf es sein?    23. Juni 2015

Die begehrtesten Büroarbeitsplätze liegen am Fenster – trotz möglicher Sonnenblendung. Denn am Fenster ist es am hellsten, die visuelle Lichtwirkung also am stärksten und ein freier Blick nach Draußen kann für die Stimmung förderlich sein. Außerdem sorgt die Dynamik des Tageslichts für Abwechslung; man spricht dann von der emotionalen Lichtwirkung. Die Stabilisierung der inneren Uhr, unser „Timing-System“, funktioniert optimal in Verbindung mit natürlichen Lichteinflüssen und der hohen Lichtdosis am Fenster: die biologische Lichtwirkung.

Die Lichtplanung an Arbeitsplätzen setzt traditionell bei den normativen Grundlagen an, die sich eher auf visuelle und teilweise emotionale Aspekte beziehen. Mit der Norm DIN SPEC 67600 (04/2013) kamen wertvolle neue Planungsempfehlungen für die biologisch wirksame Beleuchtung hinzu. Der Faktor Zeit spielt hier erstmals eine ganz entscheidende Rolle. Denn Tageslicht ist für die innere Uhr des Menschen der wichtigste Zeitgeber und hat unsere Aktivitäts- und Regenerationsphasen bestimmt - vor allem bevor es Kunstlicht in breiter Masse gab. Das Auge ist nicht nur zentrales Organ für den Sehsinn. Vielmehr hat das Auge mit den circadianen Fotorezeptoren auf der Netzhaut auch eine Schnittstellenfunktion für die zeitliche Orientierung. Die Informationen werden an das Gehirn weitergeleitet, genauer an den suprachiasmatischen Nucleus (SCN), der als zentraler Schrittmacher des Timing Systems gilt. Über nachgelagerte körperliche Prozesse wie beispielsweise die hormonelle Steuerung hat dieses System die primäre Zeitgeberfunktion. Kunstlicht kann ergänzend zum Tageslicht Einfluss nehmen auf die Aktivierung und einen guten Schlaf - somit auch auf Wohlbefinden und Gesundheit.

Lichtfinesse im „One New Change"        23. Juni 2015

„One New Change“ heißt der Bau, den Jean Nouvel in der Londoner Bread Street, in unmittelbarer Nähe zur St Paul’s Cathedral errichtet hat. „Eine Veränderung“ ist das Gebäude durchaus in diesem Teil der britischen Metropole, der vor allem durch historische, steinerne Fassaden geprägt wird. Dahingegen erscheint die Architektur des französischen Architekten geradezu leicht, während die Glasfassade wie ein Kaleidoskop die barocke Kathedrale widerspiegelt. Nouvels Spiel mit transparenten Flächen und Lichtspiegelungen führten LSM Architekten bewusst im Innern fort, als sie die Büroräume der Anwaltskanzlei K&L Gates planten. Auf zwei Etagen richteten sie helle, lichtdurchflutete Büros ein und entschieden sich für eine Beleuchtung von Zumtobel, die in allen Bereichen für gute Lichtverhältnisse und eine produktive Arbeitsatmosphäre sorgt. „Mit der internationalen Expansion der Kanzlei haben wir für K&L Gates eine klare und moderne Ästhetik entwickelt, die sich durch ein einzigartiges Zusammenspiel von Raumwirkung, Licht und Kunst auszeichnet. Eine große Rolle spielt dabei das Tageslicht.“, erläutert Debra Lehman-Smith von LSM Architekten.

So gestalteten die Architekten die Büros hell, modern und puristisch, mit gläsernen Trennwänden sowie Marmorböden und Decken ganz in Weiß. Raumhohe Fenster fluten die Räume mit Tageslicht, das von den hellen und transparenten Oberflächen reflektiert wird. Beleuchtungslösungen von Zumtobel ergänzen das Tageslicht. Lichtplaner Christopher Seider von Seider Lighting Design entschied sich für Lichtbänder aus der Linie „Slotlight 2“. Die Einbauleuchten wurden bündig in Decken und Wände montiert, wo sie mit ihrem warmen und homogenen Licht die Raumkanten betonen. In den Einzel- und Zweipersonen-Büros setzte Seider Lichtbänder mit 4.000 Kelvin ein, einer Farbtemperatur, die als besonders angenehm empfunden wird und eine produktive Arbeitsatmosphäre schafft. In den allgemeinen Bereichen ist eine Farbtemperatur von 3.000 Kelvin ausreichend. Runde Einbauleuchten in den Decken aus der Linie „2 Light“ ergänzen das Lichtkonzept und leuchten gezielt einzelne Arbeitsplätze aus.

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